praxis Tanja Francisco
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17.07.2016

Das Gesetz der Anziehung - anders betrachtet

Nach dem Gesetz der Anziehung ziehen wir wie ein Magnet magisch das an, was zu unserer Schwingung passt. So ziehst du beispielsweise, wenn du wenig Selbstachtung hast, Menschen, Orte oder Situationen an, die perfekt zu deiner Schwingung „wenig Selbstachtung“ passen.
Die Idee dahinter ist, dass durch das Anschauen dieser Dinge in deiner äußeren Welt ein Verlangen nach mehr Selbstachtung entsteht, so dass du dich in diese Richtung erweitern bzw. entwickeln kannst.
Aber das ist nicht immer einfach. Angenommen, ein junges Mädchen wächst in einem Umfeld auf, wo sie missbraucht wird, dann schwingt sie auf der Frequenz „Drama“. Anstelle von Heilung zieht sie noch mehr Drama an, und noch mehr, und noch mehr….
Selbst wenn das aus der Sicht des Gesetzes der Anziehung fair erscheint, denn alles, was das Universum tut, ist, zu reflektieren, in der Hoffnung, dass dies Erweiterung und Wachstum anregt, geht die Spirale oft aber in der Realität eher nach unten.
Außerdem kann das Gesetz der Anziehung auch Schuldgefühle auslösen.
Diejenigen, die das GdA kennen, wissen, dass wir unsere Welt kreieren. Und wir meinen dann, wenn wir uns nicht gut fühlen, und wir uns etwas angezogen haben, was wir nicht wollen oder es als „schlecht“ bewerten würden, dass das dann unsere Schuld ist. Irgendetwas in uns ist noch nicht ok, noch nicht geheilt.
So entsteht die Verbindung mit „Schuld“, du tust alles, was du tun kannst, Schattenarbeit, Arbeit mit dem Inneren Kind, Heilungszeremonien usw, und stellst sogar evtl fest, dass der Umstand, den du verbessern wolltest, nicht besser wird, manchmal sogar noch schlimmer. Und du frägst dich wieder: Was mache ich falsch? Wenn ich komplett heil wäre, würde das doch nicht passieren…..
Betrachten wir das Ganze einmal aus einer anderen Perspektive.
Wenn wir in diese Zeit-Raum-Ebene eintreten, gibt es das unendliche Höhere Selbst, das in die physische Dimension projiziert wird und ein temporäres Selbst wird.
Wir erfahren Dinge in unserem Leben, die von beiden, dem höheren und dem physischen Selbst angezogen werden.
Diese beiden Aspekte sind immer in Kommunikation miteinander. Wenn du ganz normale Erfahrungen mit deinem „Bewussten“ machst, fütterst du auch immer gleichzeitig dein Unbewusstes.
Mit deinem Unbewussten oder höherem Selbst ziehst du also im Endeffekt das an, was du möchtest. Das Thema ist nur: dein bewusstes oder temporäres Selbst hat nicht die gleiche Haltung zu dem, was du möchtest, wie dein temporäres Selbst bzw dein Unbewusstes.
Beispiel: Dein temporäres Selbst wünscht sich Fülle. Dein höheres Bewusstsein zeigt dir also Felder auf, was Fülle nicht ist, um zu erfahren und zu erkennen, was Fülle ist und wie du sie dir in dein Leben ziehen kannst.
Unser temporäres Selbst wiederum versteht das als falsche Anziehung oder Fehler.
Es ist also, aus einer höheren Warte betrachtet, genau das richtige, was wir angezogen haben, eigentlich genau das, was wir wollen. Nur – wir bewerten es eben anders.
Demzufolge macht es also keinen Sinn zu urteilen, dass du etwas falsch gemacht hast, nur weil du das, was du vorfindest, als negativ bezeichnest.
Aus einer höheren Perspektive kann es aus diesem Verständnis heraus, aus der Sicht des „Göttlichen Projektes“ sogar Sinn machen und evtl kannst du dann die zuvor abgelehnte Situation annehmen und vielleicht sogar auch genießen. Denn in genau diesen Situationen kann ein verborgener Diamant stecken.
Zusammenfassend gesagt:
Dein höheres Selbst zieht Erfahrungen und Situationen in dein Leben, die dein temporäres Selbst nicht immer gut und angenehm findet. Jedoch hält genau das den Schlüssel in der Hand für das, was sich dein höheres Selbst gewünscht hat.
Also alles, was passiert, können wir als das sehen, was passieren soll.
Oftmals, wenn wir etwas weghaben wollen, dann nur, weil wir den Sinn dahinter noch nicht sehen können.
Was passiert, soll auch so passieren. Weißt du weshalb? Weil es so passiert!
 
Tanja Francisco
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Tanja - 13:10 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen

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